Champions Cup Interview 4: Tobias Kläner (TV Brettorf)

9. Januar 2018

Zu Hause um den europäischen Vereinstitel in der Halle spielen: Der TV Brettorf empfängt an diesem Freitag und Samstag die amtierenden Hallenmeister aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Für Tobias Kläner ist es nach 2013 der zweite Hallen-Europacup.

 

TV Brettorf: Nur noch wenige Tage bis zur Halbfinalpartie gegen den SVD Diepoldsau-Schmitter? Steigt langsam die Vorfreude auf das erste Highlight in 2018?

Tobias Kläner: Ja, auf jeden Fall. Die Vorfreude steigt mit jedem Tag und jedem Training. Wir kriegen die Vorbereitungen natürlich auch aus nächster Nähe mit und sind zum Teil auch direkt daran beteiligt. Wir haben jetzt aber auch genug trainiert und freuen uns darauf, dass es Freitag endlich los geht.


TV Brettorf: Ihr seid in dieser Hallensaison noch ohne Niederlage, habt den wohl härtesten Gegnern im Kampf um die Nordmeisterschaft Ahlhorn und Berlin in eigener Halle mit jeweils 5:0 nicht den Hauch einer Chance gelassen. Seid ihr aktuell in der Form eures Lebens?

Tobias Kläner: (lacht) Von Form des Lebens würde ich nicht sprechen. Wir haben derzeit eine sehr eingespielte erste Fünf, die sich spielerisch gut ergänzt. Die Mischung aus erfahrenen Spielern, die insbesondere in brenzligen Situationen die Ruhe behalten und jungen, hungrigen Spielern passt derzeit einfach. Aber, ohne überheblich klingen zu wollen, haben wir in beiden Spielen von den Schwächen der Gegner profitiert, die teilweise weit unter ihren Möglichkeiten geblieben sind. Auswärts gegen Kellinghusen, Hannover und Leichlingen sah das dagegen nicht so souverän aus.


TV Brettorf: Die Spiele finden in der Brettorfer Sporthalle statt. Was macht diese Halle aus?

Tobias Kläner: Der Hallenboden ist im Gegensatz zu den meisten anderen Hallen relativ stumpf. Dazu gibt es auf beiden Seiten einen geringen, aber keinen sehr engen Auslauf. Die Hinrunde zeigte auf jeden Fall, dass unsere Halle den gegnerischen Mannschaften immer wieder Probleme macht, obwohl man eigentlich von einer perfekten Faustballhalle sprechen könnte. Beim Europapokal wird der Auslauf auf der Tribünenseite wegen der zusätzlichen Bankreihe nun noch einmal etwas geringer ausfallen. Ich bin gespannt darauf, wie wir damit umgehen und welche Teams für sich daraus Vorteile ziehen können. Durch die unmittelbare Nähe der Tribüne zum Spielfeld, wird es hoffentlich ein echter Hexenkessel. Die Halle wird voll, da wird es auf der Tribüne eng und man ist als Fan unmittelbar am Spielfeld. Es wird also ein bisschen Premier League Flair am Bareler Weg herrschen.


TV Brettorf: Wie schätzt du euren Halbfinalgegner Diepoldsau ein? Worauf wird es ankommen, damit es nach 2004 in Hannover, mit dem zweiten Finaleinzug der Vereinsgeschichte klappt?

Tobias Kläner: Diepoldsau verfügt mittlerweile über eine enorme internationale Erfahrung. Sie spielen in dieser oder ähnlicher Konstellation seit Jahren um nationale und internationale Titel und sind Dauergast beim Europapokal oder IFA-Pokal, den sie im Sommer sogar gewinnen konnten. Die Schweizer Nationalmannschaft setzt sich seit Jahren zum Großteil aus Spielern aus Diepoldsau zusammen. Die Defensivreihe bildet das Fundament der Diepoldsauer Spielstärke. Sie ist extrem spritzig und kompakt. Unsere Abwehrspezialisten stehen dem aber insbesondere in der Halle in nichts nach. Vorne zeichnet sich Lukas Lässer durch seine Durchschlagskraft aus. An einem guten Tag gewinnt er Spiele im Alleingang. Ihn gilt es in den Griff zu bekommen und aus dem Konzept zu bringen.


TV Brettorf: Und wer ist deiner Meinung nach das stärkste Team in Brettorf?

Tobias Kläner: Auf dem Papier scheinen die vier Teams vom Niveau her sehr dicht beieinander zu liegen. Da wird die berühmt berüchtigte Tagesform den Ausschlag geben. Ich glaube die Zuschauer können sich auf einen schon lange nicht mehr so offenen Europapokal freuen.

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