U16-DM in Leipzig: Brettorfer Faustballer kämpfen sich auf Platz fünf

31. März 2026

Mit Platz fünf haben die U16-Faustballer des TV Brettorf die Heimreise von der Deutschen Meisterschaft in Leipzig angetreten. Als einziges Team aus dem Landkreis bei den nationalen Titelkämpfen zeigte der TVB nach einem durchwachsenen Samstag am Sonntag eine deutliche Leistungssteigerung und belohnte sich mit zwei Siegen.

In der Vorrunde der Gruppe A starteten die Schwarz-Weißen mit einem 1:1 (11:6, 9:11) gegen den TSV Karlsdorf ins Turnier. Eineinhalb Sätze hatte der TVB dabei die Partie im Griff, gab den zweiten Satz aber dennoch ab. „Wir haben das dann vielleicht ein wenig zu sehr auf die leichte Schulter genommen“, berichtete Coach Tobias Kläner, das die Mannschaft gemeinsam mit Tom Hartung betreute. Auch gegen den späteren Drittplatzierten SC DHfK Leipzig gewann Brettorf den ersten Satz – auch, wenn man nach „verschlafenem Start“ (Kläner) bereits drei Satzbälle abwehren musste (13:11). Im zweiten Durchgang schlichen sich dann aber vermehrt Eigenfehler ein, die letztlich zum zweiten Remis (6:11) führten.

Als Gruppenzweiter zogen die TVB-Faustballer somit ins Viertelfinale ein und trafen hier auf den großen Turnierfavoriten MTV Oldendorf. Beim 0:2 (5:11, 7:11) fanden die Brettorfer nie richtig ins Spiel und mussten früh die Hoffnungen auf eine Medaille begraben. „Wir wussten durch den Modus, was auf uns zukommt. Uns war schon vor der Norddeutschen Meisterschaft klar, dass wir einen enorm schweren Turnierbaum haben.“ Doch sportlich gelang es nicht ganz das abzurufen, was es für den Sprung ins Halbfinale erfordert hätte. „Wir hatten keinen guten Samstag und haben es nie geschafft, Oldendorf unter Druck zu setzen“, so Kläner. Die Enttäuschung war entsprechend groß, wurde jedoch schnell verarbeitet: „Wir haben den Nachmittag genutzt, ein bisschen rauszukommen. Am Sonntag wollten wir dann zeigen, was wir wirklich können.“

Das gelang eindrucksvoll. In der Qualifikation um die Plätze fünf bis acht setzte sich der TVB zunächst mit 2:0 (11:8, 11:8) gegen den TV Ochsenbach durch, auch wenn Kläner hier noch Luft nach oben sah: „Wir sind nie richtig in unser druckvolles Angabenspiel gekommen – deshalb waren wir eher erleichtert, dass wir das Spiel gewonnen haben.“ Im Spiel um Platz fünf ließ das Team um Thore Behm, Ole Garms, Mats Hinrichs, Lasse Lemke, Til Marschall, Tjade Nordbrock, Hagen Rauch und Miguel Steffens dann nichts mehr anbrennen und bezwang den SV Kubschütz souverän mit 2:0 (11:4, 11:6). „Die Platzierung geht in der Endabrechnung in Ordnung“, konstatierte Kläner. Deutscher Meister wurde der MTV Oldendorf, der im Endspiel den TV Stammheim mit 2:1 bezwang.

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