Knapper hätten die U18-Faustballerinnen und U18-Faustballer des TV Brettorf bei ihren Deutschen Meisterschaften nicht am Podest vorbeischrammen können. Trotz ihres Einzugs in die Halbfinalspiele blieb den beiden TVB-Teams mit jeweils zwei Niederlagen in den entscheidenden Spielen der Sprung auf das DM-Treppchen verwehrt. Nach überzeugenden Ergebnissen in der Vorrunde setzte es im Halbfinale Niederlagen gegen die späteren DM-Titelträger.
Weibliche U18
Ein Remis zum Auftakt der Vorrunde gegen den TSV Essel (12:14, 11:8) hatte es für die Brettorfer U18-Faustballerinnen bei ihrer DM in Schneverdingen gegeben. Danach aber präsentierte sich die Mannschaft der beiden Trainerinnen Jule Weber und Laura Cording hochkonzentriert und sicher im Aufbauspiel, nutzte die sich bietenden Chancen im Angriff. So sicherten sich Emma Ahrens, Louisa Garms, Leni Hasselberg, Lara Nordbrock, Marla-Renee Schütte, Jenna Weber und Jette Weber gegen den Ohligser TV (11:9, 11:5), TV Stammheim (11:7, 11:7) und Bayer Leverkusen (11:3, 11:4) drei Siege – und machten den Gruppensieg perfekt.
Mit dem standen die Schwarz-Weißen direkt im Halbfinale am Sonntag, in dem es das Wiedersehen mit dem Ohligser TV gab. Der TVB lieferte sich dabei einen packenden Fight gegen die späteren Deutschen Meisterinnen. So bekamen die Zuschauerinnen und Zuschauer ein wenig das vorweggenommene Endspiel zu sehen – das der TVB knapp mit 1:2 (11:9, 8:11, 9:11) verlor. Im Bronze-Match gegen den Ahlhorner SV lief dann nicht mehr viel zusammen. Beim 3:11 und 5:11 fanden die Brettorferinnen von Beginn an nicht in die Partie und verpassten es somit, mit Edelmetall die Heimreise anzutreten.
Männliche U18
Ähnlich erging es der männlichen U18 bei ihrer DM in Bad Liebenzell. Nach leichten Startschwierigkeiten gegen den SC DHfK Leipzig (8:11, 11:6) steigerte sich die Mannschaft in den weiteren Begegnungen der Gruppenphase. So setzten sich Ole Behm, Joey Bieniek, Joris Finkel, Mats Hinrichs, Bjarne Horn, Laurence Lüschen, Lucas Praß und Bastian Steenken gegen den TSV Kleinvillars (11:6, 12:10), TSV Pfungstadt (11:3, 11:8) und Gastgeber TV Unterhaugstett (11:8, 11:9) jeweils mit 2:0 durch – und buchten mit Vorrundenplatz den direkten Halbfinaleinzug.
Hier ging es gegen Angstgegner MTV Oldendorf, gegen den man sich einen hochklassigen ersten Satz lieferte, sogar einen Satzball hatte (10:12), nach dem verlorenen ersten Abschnitt aber den Faden verlor (3:11). Im Bronze-Match sah es gegen den SV Kubschütz dann so aus, als ob die Brettorfer – nach verlorenem ersten Satz (7:11) – mit dem 11:0 im zweiten die Wende herbeiführen könnten. Doch ausgerechnet im Entscheidungssatz musste sich das Team von Tobias Kläner und Tom Hartung mit 6:11 geschlagen geben – und blieben somit ohne eine DM-Medaille.