Champions Cup Interview 3: Malik Müller (SVD Diepoldsau)

3. Januar 2018

Als Schweizer Meister ist der SVD Diepoldsau-Schmitter in Brettorf zu Gast. Seit Jahren gehört die Mannschaft zur nationalen Spitze und weist auch international eine Menge an Erfahrungen auf. Erst im Sommer gewann das Team den EFA European Cup, drei Spieler gewannen bei den World Games mit dem Schweizer Nationalteam die Silbermedaille. Einer davon ist Malik Müller, der trotz seines jungen Alters von 22 Jahren bereits ein fester Bestandteil beim SVD und den Eidgenossen ist.

 

TV Brettorf: Sechs Spiele, sechs Siege – und das ohne einen einzigen Satzverlust in der Schweizer Liga. Befindet ihr euch mit dem SVD aktuell in absoluter Top-Form?

Malik Müller: Wir befinden uns sicher in ausgezeichneter Form. In der Meisterschaft hatten wir bis jetzt keine Mühe uns jeweils durchzusetzen. International fehlt uns der Vergleich leider, wo wir da stehen. Das wird sich dann aber am Europacup sicher schnell zeigen.


TV Brettorf: Nur noch knapp zwei Wochen ist es jetzt bis zum EFA Champions Cup. Worauf wird in direkter Vorbereitung noch der Fokus gelegt? Und wann und wie reist ihr dann nach Brettorf?

Malik Müller: Hauptsächlich schauen wir, dass wir die letzten 2 Wochen noch Verletzungsfrei bleiben können. Unser Kader besteht seit dem Sommer nur aus 6 Spielern. Zudem geht es darum, dass sich alle Spieler nach den Weihnachtsferien nochmals etwas bewegen, um mit frischen Beinen ins Turnier zu starten. Wir werden dann am Donnerstag von München nach Bremen fliegen, und von dort gehts mit dem Mietauto nach Brettorf


TV Brettorf: Bereits 2013 warst du in Brettorf beim Länderspiel gegen Deutschland zu Gast. Welche Erinnerungen hast du an die Partie und die gesamte Veranstaltung?

Malik Müller: Ich habe damals mit 18 mein erstes Länderspiel für den Herrenkader machen dürfen. Die Partie ging verloren, glaube ich?  ich weiss es gar nicht mehr genau. An die tolle Organisation und die riesen Kulisse kann ich mich jedoch noch genau erinnern! Da war alles bis ins letzte Detail perfekt, sogar mit Handtücher vom TV Brettorf im Hotel. Deshalb freue ich mich auch schon riesig auf den Europacup, das wird bestimmt eine super Sache.


TV Brettorf: Gegen Gastgeber Brettorf müsst ihr euch nun im Halbfinale behaupten. Wie schätzt du eure Chancen ein, habt ihr euch gegen die Hausherren bereits einen Schlachtplan zurechtgelegt?

Malik Müller: Wir sind sicher nicht so gut informiert wie Brettorf, die an unserer letzten Runde mit Lutz Meyer einen „Spion“ abgesetzt haben, welcher massenweise Notizen über unser Spiel gemacht hat. Wieviel die Wert sind wird sich noch zeigen, wir konzentrieren uns lieber auf unser Spiel. Wir wissen bis jetzt nur, dass die Halle in Brettorf sehr eng ist, was wir von uns zu Hause auch kennen. Deswegen sehen wir die Chancen auch ziemlich ausgeglichen, obwohl wir wissen, dass Brettorf vor ihrem faustballverrückten Publikum sehr schwer zu schlagen wird!


TV Brettorf: Und was glaubst du – wer wird in einer Woche das stärkste Team sein?

Malik Müller: Das Team, welches an diesem Tag das Maximum aus sich herausholen kann.
Zudem wird es enorm wichtig sein, die Eigenfehlerquote möglichst tief zu halten. Wer von diesen vier Teams das sein wird… keine Ahnung. Ich hoffe wir !

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