Die Nachwuchsteams des TV Brettorf haben eine äußerst erfolgreiche Feldsaison mit zwei weiteren Medaillen bei Deutschen Meisterschaften abgeschlossen. Bei den U12-Titelkämpfen in Unterhaugstett überraschten die Mädchen mit Silber, die Jungen sicherten sich Bronze. Damit erhöht sich die Bilanz der Brettorfer Faustballabteilung in dieser Feldsaison auf insgesamt acht DM-Medaillen. Bei den parallel ausgetragenen U16-Meisterschaften in Gnutz blieb der TVB zwar ohne Edelmetall, zeigte bei einem achten Platz bei den Jungen und Rang zwölf bei den Mädchen aber gute Leistungen.
Weibliche U12

Mit einer vor der Saison komplett neu formierten Mannschaft gingen die Brettorfer U12-Mädchen in Unterhaugstett an den Start. Das ursprünglich anvisierte Ziel einer Platzierung unter den besten acht übertraf das Team dabei deutlich. Bereits in der Vorrunde präsentierte sich der TVB konstant. Gegen den Hammer SC 08 (11:6, 11:3), den TV Hallerstein (11:9, 11:7) und den TSV Kleinvillars (11:9, 11:1) gelangen drei Siege. Zum Abschluss reichte ein 1:1 gegen den SV Energie Görlitz (10:12, 11:9), um den Gruppensieg und damit den direkten Einzug ins Viertelfinale perfekt zu machen.
Dort setzte Brettorf seine starke Vorstellung fort. Der TSV Bardowick wurde mit 11:6 und 11:5 bezwungen, im Halbfinale ließ das Team auch der SG SV Dresden-Mitte/Langebrücker BSV beim 11:7 und 11:6 keine Chance. Damit war die überraschende Finalteilnahme perfekt. Auch im Endspiel gegen den SC DHfK Leipzig starteten die Brettorferinnen stark und entschieden den ersten Satz mit 11:6 für sich. Danach stellte sich Leipzig besser auf das Spiel ein und drehte mit zweimal 11:5 die Partie. Für den TVB blieb dennoch eine starke Silbermedaille und damit ein Saisonabschluss, der vor der Meisterschaft kaum zu erwarten gewesen war.
Männliche U12

Auch die männliche U12 durfte sich über Edelmetall freuen. In der Vorrunde startete Brettorf mit einem 2:0 gegen den Braschosser TV und legte anschließend weitere Erfolge gegen den SV Kubschütz und den TV Hallerstein nach. Gegen den TSV Wiemersdorf teilte sich das Team zum Abschluss der Gruppenphase die Sätze.
Im Viertelfinale wartete mit dem TSV Essel ein bestens bekannter Gegner. Schon bei der Niedersachsenmeisterschaft waren die Duelle eng verlaufen – und auch diesmal wurde die Partie erst im dritten Satz entschieden. Brettorf setzte sich mit 11:7, 10:12 und 11:7 durch und stand damit im Halbfinale. Dort erwies sich der spätere Deutsche Meister TV Unterhaugstett als zu stark. Beim 4:11 und 5:11 blieb dem TVB nur der Weg ins kleine Finale. Gegen die SG Bademeusel gerieten die Brettorfer zunächst mit 7:11 in Rückstand, kämpften sich aber zurück und drehten die Begegnung mit 11:8 und 11:9. Damit sicherten sie sich Bronze.
Männliche U16

Bei der Deutschen Meisterschaft der männlichen U16 in Gnutz gehörte Brettorf ebenfalls zu den besten acht Mannschaften Deutschlands. In der Gruppenphase startete der TVB mit einem umkämpften 2:0 gegen den TSV Karlsdorf (14:12, 11:7). Gegen den späteren Deutschen Meister SC DHfK Leipzig musste sich Brettorf anschließend mit 7:11 und 6:11 geschlagen geben. Ein 2:0 im Derby gegen den Ahlhorner SV (11:6, 13:11) brachte schließlich Rang zwei in der Gruppe und den Einzug ins Achtelfinale. Dort entwickelte sich gegen NLV Stuttgart-Vaihingen die nächste enge Begegnung. Nach 11:8 und 10:12 musste der dritte Satz entscheiden, den Brettorf mit 11:8 für sich verbuchte.
Im Viertelfinale fehlte gegen den späteren Bronzemedaillengewinner TV Stammheim nicht viel zum Sprung unter die besten vier. Nach einem 8:11 gewann Brettorf den zweiten Satz mit 11:9, musste den Entscheidungssatz aber mit 5:11 abgeben. Auch in den anschließenden Platzierungsspielen ging es jeweils über die volle Distanz. Gegen den TSV Lola unterlag der TVB nach 10:12, 11:9 und 7:11, im Spiel um Rang sieben gegen den Ohligser TV nach 11:7, 9:11 und 7:11. Damit schloss Brettorf die Deutsche Meisterschaft auf Platz acht ab.
Weibliche U16

Für die weibliche U16 stand in Gnutz dagegen vor allem die Entwicklung einer extrem jungen Mannschaft im Vordergrund. Dass das Team trotz des Altersunterschieds bereits konkurrenzfähig war, zeigte sich in mehreren engen Sätzen. In der Vorrunde musste Brettorf zwar drei Niederlagen hinnehmen, hielt gegen den VfL Kellinghusen beim 8:11 und 9:11 aber gut dagegen. Auch gegen den TSV Karlsdorf war insbesondere der erste Satz beim 12:14 völlig offen. Gegen den SC DHfK Leipzig fehlten beim 13:15 ebenfalls nur Kleinigkeiten zum Satzgewinn.
Im Achtelfinale traf der TVB auf den MTV Diepenau. Nach einem deutlichen 2:11 im ersten Durchgang zeigte die junge Mannschaft eine starke Reaktion, gewann Satz zwei mit 12:10 und zwang den späteren Siebtplatzierten in einen Entscheidungssatz. Dort setzte sich Diepenau mit 11:8 durch. In den Platzierungsspielen gelang Brettorf zunächst ein verdienter 2:0-Erfolg gegen den TV Hallerstein (11:8, 11:8). Danach folgten zwei äußerst knappe Dreisatzpartien: Gegen den TV Stammheim fehlten beim 9:11, 11:5 und 10:12 lediglich zwei Punkte zum Sieg. Auch das Spiel um Rang elf gegen NLV Stuttgart-Vaihingen war lange offen. Brettorf gewann den Auftaktsatz mit 13:11, verlor den zweiten ebenso knapp mit 11:13 und musste sich schließlich im Entscheidungssatz mit 5:11 geschlagen geben. Damit belegten die Brettorferinnen Rang zwölf.
