DM-Interview 11: Tobias Schaper (TuS Wickrath)

3. August 2017

Nach Maya Mehle vom TSV Bayer 04 Leverkusen folgt mit Tobias Schaper vom TuS Wickrath in dieser Woche bereits der zweite aktive Faustballer aus dem Rheinland. Mit Platz 3 bei den Norddeutschen Meisterschaften qualifizierte sich die Mannschaft aus Mönchengladbach für die DM in Brettorf. Für die junge Mannschaft bereits ein großer Erfolg. Wir haben mit Angreifer Tobias Schaper gesprochen.

TV Brettorf: Herzlichen Glückwunsch zur geschafften DM-Qualifikation. Wie glücklich seid ihr über die Qualifikation zur DM, wie verliefen die Norddeutschen Meisterschaften aus deiner Sicht?

Tobias Schaper: Die Nordeutschen Meisterschaften verliefen leider gar nicht wie erhofft. Wir fanden nicht in die Meisterschaft hinein und kamen nicht zu unserem gewohnten Spiel. So verloren wir gleich das Auftaktspiel gegen Leichlingen, konnten das zweite Spiel gegen Dahlbruch zwar gewinnen, aber auch in dieser Partie spielten wir schwach auf. In der letzten Begegnung gegen den Ahlhorner SV verloren wir trotz hoher Führung im dritten Satz. Grund dafür waren viele Konzentrationsschwächen im Zuspiel, in der Abwehr und im Angriff. Alles in Allem war unsere Leistung auf der Norddeutschen eher schwach, da wir nur zu wenigen Zeitpunkten unsere „eigentliche“ Leistung abrufen konnten. Deswegen sind wir trotz 4:4 Punkten sehr froh, uns für die Deutsche Meisterschaft in Brettorf qualifiziert zu haben.


TV Brettorf: In der Halle hat ein Großteil der Mannschaft noch in der U16 gespielt. Anfang April seid ihr der Ausrichter der DM gewesen. Am Ende hat es nicht ganz mit dem angepeilten Podestplatz geklappt. Wie ist es, eine Deutsche Meisterschaft vor heimischem Publikum zu spielen?

Tobias Schaper: Vor heimischem Publikum zu spielen ist eigentlich immer einer sehr schöne Sache, gerade dann wenn es eine Deutsche Meisterschaft ist. Viele Bekannte und Freunde kommen um einen immer sehr lautstark zu unterstüzen – da ist die Stimmung natürlich großartig. Allerdings kann sich dieser „Heimvorteil“ auch schnell zum Nachteil entwickeln. Man versucht gerade vor den heimischen Fans die beste Leistung der Saison abzurufen und „erzwingt“ es sozusagen. Deswegen ist es aus meiner Sicht schwer zu sagen ob es ein Vor- oder ein Nachteil zu Hause zu spielen.


TV Brettorf: Nun geht es mit dieser jungen Mannschaft nach Brettorf. Welche Chancen rechnet ihr euch an den beiden Tagen aus, mit welchen Ziele tretet ihr die Reise an?

Tobias Schaper: Unser Ziel ist es die Endrunde zu erreichen. Meiner Einschätzung nach, sind alle Mannschaften in unserer Gruppe sehr ausgeglichen, sodass jeder jeden schlagen kann, im Gegensatz zur Gruppe A – wo mit Vahingen/Enz und Brettorf die beiden Top Favoriten auf die Goldmedailie sind. Wenn wir uns im Vergleich zur NDM steigern können und unsere Chancen nutzen, denke ich, das es für die Endrunde reichen könnte.

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