Zwei Brettorfer jubeln mit U21 bei Europameisterschaft

23. Juli 2019

Nächster internationaler Erfolg für Faustballer des TV Brettorf: Hauke Rykena und Hauke Spille haben bei den U21-Europameisterschaften im tschechischen Lazne Bohdanec den Titel gewonnen. Gegen die Konkurrenz aus Österreich und der Schweiz blieb die deutsche Mannschaft ungeschlagen – und lieferte besonders im Finale eine beeindruckende Vorstellung ab.

In der Vorrunde musste sich das Team von Bundestrainer Hartmut Maus gleich zweimal nach einem Satzrückstand zurückkämpfen, drehte die Begegnungen gegen  die Schweiz (7:11, 11:6, 11:9, 13:11) und Österreich noch (9:11, 11:8, 11:6, 11:8). Es waren immer wieder kleine Abstimmungsschwierigkeiten die es gegen die Schweiz schwer machten – im Duell mit Österreich regnete es dann, beide Abwehrreihen mussten auf dem nassen Untergrund immer wieder Bälle passieren lassen. Insgesamt überzeugte Deutschland aber und schaffte dank der beiden Siege den Gruppensieg und den damit verbundenen direkten Einzug ins Endspiel.

Endspiel gegen Österreich

Hier traf Deutschland dann wieder auf Österreich – und steigerte sich noch einmal zum Vortag. Während der österreichischen Mannschaft, die vor einem Jahr in Jona den Titel gewonnen hatte,  immer wieder Eigenfehler unterliefen stand Deutschland in der Defensive mit Zuspieler Hauke Spille unheimlich sattelfest und konnte sich im Angriff auf Punkte von Hauke Rykena und dessen Nebenmann Rouven Kadgien verlassen. “Was die Jungs geleistet haben war echt stark. Wir standen sehr stabil, der Sieg war zu keinem Zeitpunkt in Gefahr”, fasste Bundestrainer Hartmut Maus die Leistung der Mannschaft zusammen.

Mit 11:7, 11:3 und 11:7 fegte das deutsche Team über die Österreicher hinweg und revanchierten sich für die Finalniederlage aus dem Vorjahr. Hauke Rykena hatte dabei in seinen Rückschlägen immer wieder eine gute Länge gefunden, platzierte die Bälle knapp vor oder genau auf die Grundlinie. Hauke Spille, der während des gesamten Turniers als einziger deutscher Spieler die komplette Zeit auf dem Rasen stand, überzeugte mit seiner sicheren Annahme und einem präzisen Zuspiel. Und gerade das Zusammenspiel der beiden Brettorfer hatte großen Anteil am deutschen Erfolg.

Auch Frauen feiern Finalerfolg

Nur kurz nach dem Erfolg der U21-Nationalmannschaft legten auch die Frauen nach. In einem deutlich spannenderen Endspiel gegen Deutschland bezwang die Mannschaft von Bundestrainerin Silke Eber Österreich mit 3:1. Es war der dritte EM-Titel in Folge für die deutschen Frauen – der elfte in der Historie der Europameisterschaft. Mit Deutschland, Österreich, der Schweiz, Serbien, Polen, Italien, Tschechien, Dänemark und Belgien nahmen erstmals neun Nationen an einer Faustball-Europameisterschaft der Frauen teil.

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